Pathophysiologie der Atmung: von der Grundlagenforschung zum Krankenbett

Forschergruppe Erika von Mutius, Klaus F. Rabe, Werner Seeger, Tobias Welte



Das Fachgebiet der «Pathophysiologie der Atmung» ist geprägt von einer beispiellosen Interdisziplinarität. Aus diesem Grund ist es kein Zufall, dass die vier Vorstandsmitglieder des Deutschen Zentrums für Lungenforschung in München (DZL) mit dem Balzanpreis 2019 geehrt werden. Als willkommener Nebeneffekt wird es dem Deutschen Forscherteam gelingen, die Lebensqualität der kommenden Generation von Patienten zu verbessern.

Erika von Mutius, (1957) – Kinderärztin und Allergologin, seit 2004 Professorin für Pädiatrie der Universität München. Sie erforschte nach der Wende, warum es in der DDR halb so viele Allergien gab wie in der Bundesrepublik. 2017 übernahm die Deutsche die Leitung des neuen Instituts für Asthma- und Allergieforschung am Helmholtz-Zentrum München.

Klaus F. Rabe (1957) – praktiziert und lehrt Innere Medizin, Allergologie und Pneumologie. Der Deutsche ist seit 2010 Direktor und Medizinischer Geschäftsführer am Krankenhaus Großhansdorf und lehrt an der Universität Kiel Innere Medizin und Pneumologie.

Werner Seeger (1953) – seine Habilitation wurde in den 1980er Jahren mit zwei Preisen ausgezeichnet. Er wirkt heute im Direktorium des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim. Der Deutsche ist als Lungenspezialist in internationalen Fachgesellschaften engagiert.

Tobias Welte (1959) – Arzt für Lungen- und Bronchialheilkunde. Nach Stationen in Boston und Magdeburg bekam der Deutsche 2005 die Professur für Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover und leitet die Klinik für Pneumologie. Seit 2018 ist er Präsident der European Respiratory Society (ERS) mit Experten aus 160 Ländern.
 

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