Umsetzung der Roadmap

News

 
 
Ziel 7: Eigenverantwortung 07.10.2016

Patienten und Angehörige beteiligen

Die Beteiligung von Patientinnen und Angehörigen, Versicherten und Bürgern gewinnt in der Gesundheitsgesellschaft zunehmend an Bedeutung. Konzepte wie die gemeinsame Entscheidungsfindung, «Shared Decision Making», finden vermehrt Beachtung. Ein Kurzbericht, der im Auftrag der SAMW verfasst wurde, analysiert diese Trends und klärt zentrale Begriffe.
Kurzbericht

Ziel 7: Eigenverantwortung 12.07.2016

Tagung «Autonomie und Beziehung in der Medizin» - Follow-up

Im Rahmen des mehrjährigen Veranstaltungszyklus «Autonomie in der Medizin» fand Anfang Juli 2016 die Tagung «Autonomie und Beziehung in der Medizin» statt. Die zahlreichen Fachleute aus Medizin und Pflege, Universitäten und Fachhochschulen, Behörden und Ethikkommissionen setzten sich u. a. damit auseinander, wann von einer «autonomen Patientenentscheidung» gesprochen werden kann und wie sich die Fähigkeit zu autonomen Entscheidungen entwickelt.
Unter interdisziplinärem Blickwinkel wurde diskutiert, wie Patientinnen und Patienten – abhängig von ihren Erfahrungen – Entscheidungen über empfohlene Behandlungen treffen; und welche Rolle den Health Professionals bei dieser partizipativen Entscheidungsfindung zukommt.
Eine Publikation zu dieser Tagung erscheint Ende Jahr, die Präsentationen sind bereits heute online verfügbar:
http://www.samw.ch/de/Ethik/Autonomie-in-der-Medizin.html

Ziel 1: Gesundheitsfachleute 22.06.2016

Interprofessionalität: Save the date

Zwei Jahre nach Veröffentlichung der Charta «Zusammenarbeit der Fachleute im Gesundheitswesen» will die SAMW den Stand der Interprofessionalität in der Schweiz prüfen und klären, wie die Charta allenfalls anzupassen ist. Zu diesem Zweck führt sie am Donnerstag, den 8. Dezember 2016, in Bern ein halbtägiges Symposium durch; dieses richtet sich an Gesundheitsfachleute, Bildungsfachleute, GesundheitspolitikerInnen und PatientenvertreterInnen. Das Programm liegt Mitte August vor.
Weitere Informationen

Ziel 7: Eigenverantwortung 18.05.2016

Publikation «Gesundheitskompetenz. Die Fakten» (WHO, 2016)

WHO Regionalbüro für Europa (2016). Gesundheitskompetenz. Die Fakten. (I. Kickbusch, J. M. Pelikan, J. Haslbeck, F. Apfel, & A. D. Tsouros, Hrsg.). Zürich: Kompetenzzentrum Patientenbildung, Careum Stiftung.
Bislang lagen die Fakten zur Gesundheitskompetenz vornehmlich auf Englisch vor. Eine deutschsprachige Version dieses WHO-Papiers fehlte. Die Careum Stiftung hat zusammen mit dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger und dem Deutschen Bundesverband der AOK diese Lücke geschlossen. Gebündelt werden darin wissenschaftliche Fakten zur Gesundheitskompetenz sowie Möglichkeiten zur Förderung und Ansatzpunkte für eine innovative Sozial- und Gesundheitspolitik.
Download (pdf)

Ziel 2: Versorgungsmodelle 04.05.2016

«Versorgungsforschung im Gesundheitswesen»: Neun Gesuche unterstützt, Förderprogramm abgeschlossen

In den Jahren 2012 bis 2016 hat die SAMW gemeinsam mit der Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung die Versorgungsforschung im Gesundheitswesen mit einem Förderprogramm unterstützt. Mit der fünften Ausschreibungsrunde wurde das Förderprogramm «Versorgungsforschung im Gesundheitswesen» abgeschlossen. Erfreulich ist, dass der Schweizerische Nationalfonds die Versorgungsforschung seit Ende 2015 mit einem Nationalen Forschungsprogramm (NFP 74) unterstützt. Details dazu verrät Prof. Thomas Rosemann, Kommissionspräsident des SAMW-Förderprogramms, in einem Interview in unserem Jahresbericht 2015.

Das Interview und die Übersicht über alle Beitragsempfänger/-innen finden Sie auf unserer Website:
http://www.samw.ch/de/Forschung/Versorgungsforschung.html

Wirksamkeit - Umsetzung 22.03.2016

FMH: Keine OP ohne Checkliste

Der Ärzteverband unterstützt die «Erklärung Sichere Chirurgie». Kernstück ist eine Checkliste für operativ tätige Spitäler und Kliniken.
Zum Artikel 

Gesundheitsfachleute - Umsetzung 19.02.2016

Tagungen «Wie gelingt Interprofessionalität?» am 12. April und am 9. Juni 2016 in Zürich

Die Notwendigkeit und der Nutzen interprofessioneller Zusammenarbeit leuchten in der Theorie ein; dennoch ist deren Umsetzung keine Selbstverständlichkeit. Deshalb organisiert die SAMW zusammen mit der Plattform «Interprofessionalität» der Haus- und Kinderärzte Schweiz und weiteren Organisationen des Gesundheitswesens die zweitägige Veranstaltung «Wie gelingt Interprofessionalität?». Die erste dieser Tagungen hat am 12. April 2016 auf dem Careum-Campus in Zürich stattgefunden.

Die Präsentationen dieses Anlasses sind ab sofort auf der SAMW-Website zugänglich unter
http://www.samw.ch/de/Projekte/Interprofessionalitaet/Tagungen_Interprof.html
Weitere Informationen unter www.samw.ch/de/Aktuell/Agenda.html.

Eigenverantwortung - Umsetzung 07.01.2016

Kostenloser Zugang zur Cochrane Library innerhalb der Schweiz

Wenn für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung die besten und aktuellsten Erkenntnisse aus der Wissenschaft berücksichtigt werden, spricht man von evidenzbasierter Medizin. Als verlässliche Grundlage für evidenzbasierte Medizin erstellt das Netzwerk «Cochrane» systematische Reviews, in denen aktuelle Forschungsergebnisse zusammengefasst werden.

Die SAMW engagiert sich seit Jahren, dass möglichst viele Ärzte und Gesundheitsfachleute Zugang zur Cochrane Library erhalten. Künftig können nicht nur alle Fachleute, sondern auch Laien profitieren: Die SAMW hat sich erfolgreich für eine Nationallizenz der Cochrane Library eingesetzt. Diese ermöglicht ab dem 1. Januar 2016 den kostenlosen Zugang zur Cochrane-Datenbank von jedem Schweizer Computer aus.

Weitere Informationen zur Cochrane Library und zu spezifischen Angeboten für Laien enthält die Medienmitteilung auf der SAMW-Website:
http://www.samw.ch/de/Projekte/Nationallizenz-Cochrane-Library.html 

Gesundheitsfachleute - Umsetzung 08.12.2015

«Wie gelingt Interprofessionalität?» Save the Date für zwei Tagungen im April und Juni 2016 in Zürich

Notwendigkeit und Nutzen interprofessioneller Zusammenarbeit leuchten in der Theorie ein; die Umsetzung im Alltag ist hingegen keine Selbstverständlichkeit. Die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) hat die Charta «Zusammenarbeit der Fachleute im Gesundheitswesen» veröffentlicht und organisiert 2016 zwei Tagungen unter dem Titel: «Wie gelingt Interprofessionalität?», und zwar am Dienstag, 12. April 2016, und am Donnerstag, 9. Juni 2016, jeweils in Zürich.

Die Tagungen werden mit der Plattform «Interprofessionalität» der Haus- und Kinderärzte Schweiz und weiteren Partnern im Gesundheitswesen organisiert. Sie richten sich an Gesundheitsfachleute mit dem Ziel, konkrete Hilfestellung bei der Umsetzung der Interprofessionalität zu bieten.
An beiden Tagen sollen gelungene und misslungene Beispiele für Interprofessionalität vorgestellt und diskutiert werden. Das Programm enthält bewusst Zeitfenster, die mit Inputs von Teilnehmenden gefüllt werden können. 

Die Teilnahme an den Tagungen ist auf 60 Personen beschränkt. Das definitive Programm liegt Mitte Februar 2016 vor; ab diesem Zeitpunkt kann man sich auch für die Tagungen anmelden, eine entsprechende Erinnerung folgt.

Programm: http://www.samw.ch/de/Aktuell/Agenda.html?p=0 .

Eigenverantwortung - Umsetzung 01.12.2015

Symposium «Gesundheitskompetenz – von der Theorie zur Praxis», 1. Dezember 2015

Unter dem Titel «Gesundheitskompetenz – von der Theorie zur Praxis» haben die Allianz Gesundheitskompetenz und die SAMW zu einem Symposium in Bern eingeladen. Im Mittelpunkt standen drei aktuelle Publikationen zur Gesundheitskompetenz in der Schweiz. Die wachsende Bedeutung des Themas und die Herausforderungen bei der Umsetzung in die Praxis waren zentrale Diskussionspunkte der rund hundert Teilnehmenden.

Informationen zur Gesundheitskompetenz, Stimmen vom Symposium und Angaben zu den drei Publikationen: 
http://www.samw.ch/de/Medien/Medienmitteilungen/Aktuell.html 

Wirksamkeit - Umsetzung 10.11.2015

Schweizerische Gesellschaft für Radiologie: So viel wie nötig - so wenig wie möglich

Jede radiologische Untersuchung mit ionisierender Strahlung muss wohl überlegt sein. Für die Röntgenstrahlendosis einer Computertomographie (CT) gilt: So viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) hat in Zusammenarbeit mit den zuständigen medizinischen Berufsverbänden das Projekt "Klinische Audits" lanciert, mit dem Ziel die Strahlenbelastung für die Bevölkerung so gering wie möglich zu halten. Die Schweizerische Gesellschaft für Radiologie (SGR-SSR) unterstützt die Bemühungen des BAG.
Weitere Informationen 

Versorgungsmodelle - Umsetzung 13.11.2015

Versorgungsforschung: Referate des Symposiums «Less is more» sind online

Unter dem Titel «Less is more» haben sich am 9. November 2015 in Bern 170 Fachleute über den Beitrag der Versorgungsforschung zu einem nachhaltigen Gesundheitssystem ausgetauscht.

Die Präsentationen zu den Referaten stehen jetzt auf der SAMW-Website als Download zur Verfügung: http://www.samw.ch/de/Forschung/Versorgungsforschung/Symposium-2015.html

Das diesjährige Symposium ist bereits das vierte, das die SAMW im Rahmen des Förderprogramms zur Versorgungsforschung organisiert hat. Mehr Informationen: http://www.samw.ch/de/Forschung/Versorgungsforschung.html 

Strukturen - Umsetzung 03.11.2015

Vernehmlassung: «Empfehlungen zum Aufbau von medizinischen Registern»

Medizinische Register gewinnen an Bedeutung, z.B. bei der Umsetzung der gesetzlich verankerten Qualitätstransparenz. ANQ, FMH, H+, der Verband Universitäre Medizin und die SAMW wollen die Qualität von Registern fördern, diese breit abstützen und deren Nutzen steigern. Deshalb haben sie gemeinsam Empfehlungen zur Erstellung von medizinischen Registern erarbeitet.

Die Empfehlungen können im Rahmen einer breiten Vernehmlassung beurteilt werden. Stellungnahmen sind bis zum 10. Januar 2016 mittels Online-Fragebogen möglich. Den Vernehmlassungsentwurf finden Sie auf:
www.samw.ch/de/Aktuell/News.html?p=010 

Strukturen - Umsetzung 29.10.2015

14. Dezember 2015: Symposium «Elektronisches Patientendossier»

Mit dem iPhone und anderen smarten Geräten sammeln immer mehr Menschen persönliche Gesundheitsdaten: Puls, Gewicht, zurückgelegte Schritte, verschlafene Stunden. Viele sind auch interessiert und bereit, ein elektronisches Patientendossier anzulegen, das sämtliche Gesundheitsdaten der verschiedenen Leistungserbringer bündelt.

National- und Ständerat haben 2015 die gesetzliche Basis dafür geschaffen: das Bundesgesetz über das elektronische Patientendossier (EPDG). Das Symposium «Elektronisches Patientendossier: Persönliche Gesundheitsdaten und Gesundheitskompetenz» beleuchtet zentrale Elemente des Gesetzes, skizziert Chancen und Herausforderungen und fragt, welchen Einfluss das elektronische Patientendossier auf die Gesundheitskompetenz jedes einzelnen haben könnte.

Das Symposium findet am Montag, 14. Dezember 2015, in Bern statt.

Programm und Informationen zur Anmeldung finden Sie auf der Website: www.samw.ch/de/Aktuell/Agenda.html?p=03
 

Eigenverantwortung - Umsetzung 09.10.2015

Symposium «Gesundheitskompetenz – von der Theorie zur Praxis»
am 1. Dezember 2015 in Bern

Gesundheitskompetenz ist eine wichtige Ressource für den Umgang mit Gesundheit und Krankheit im Alltag und für die gezielte Nutzung von Versorgungsangeboten. Deshalb hat das Thema 2015 einen prominenten Platz auf der gesundheitspolitischen Agenda.

Sind Sie interessiert an den jüngsten Publikationen und laufenden Aktivitäten zur Gesundheitskompetenz in der Schweiz? Dann nehmen Sie teil am halbtägigen Symposium, das die SAMW und die Allianz Gesundheitskompetenz gemeinsam durchführen am Dienstag, 1. Dezember 2015, ab 9.15 Uhr in Bern.

Programm und Anmeldung unter
http://www.samw.ch/de/Aktuell/Agenda.html?p=0 

Eigenverantwortung - Umsetzung 01.10.2015

Gesundheitskompetenz in der Schweiz – Stand und Perspektiven

«Gesundheitskompetenz» bezeichnet die Fähigkeit, sich im Gesundheitssystem orientieren zu können, die Ärztin zu verstehen oder Krankheitssymptome richtig einzuordnen. Die Akademien der Wissenschaften Schweiz haben Informationen zu Stand und Perspektiven von Gesundheitskompetenz in der Schweiz zusammengetragen.

Weitere Informationen zum Thema und den in Zusammenarbeit mit der Allianz Gesundheitskompetenz erstellten Bericht finden Sie auf unserer Website unter http://www.samw.ch/de/Aktuell/News.html?p=09 .

Versorgungsmodelle 15.07.2015

4. Symposium der Schweizer Versorgungsforschung: Save the Date & Call for Posters

Die Gottfried und Julia Bangerter-Rhyner-Stiftung und die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW organisieren zum vierten Mal das Symposium der Schweizer Versorgungsforschung, und zwar am Montag, den 9. November 2015, in Bern (Hotel Ador).

Forscherinnen und Forscher sind eingeladen, ein Abstract Ihres Projektes für ein Poster einzureichen. Im Fokus stehen dieses Jahr die Kriterien für eine angemessene Gesundheitsversorgung, die Analyse von Fehlanreizen und Interessenkonflikten sowie Massnahmen zur Steigerung der Qualität und Effizienz. Eingaben sind jedoch im Sinne der disziplinären Vielfalt aus dem ganzen Spektrum der Versorgungsforschung willkommen.

Einsendeschluss ist der 4. September. Details finden sich unter:
http://www.samw.ch/de/Aktuell/News.html?p=06

Eigenverantwortung 06.07.2015

Tagungsbeiträge des Symposiums «Autonomie und Verantwortung» online

«Autonomie» gehört neben Gerechtigkeit und Fürsorge zu den zentralen Prinzipien der Medizinethik. Allerdings ist in der Praxis eine autonome Entscheidung für den Patienten oft eine Überforderung oder sie ist schwierig umsetzbar. Dennoch halten die Gesetzgebung und die Ethik mit guten Gründen das Prinzip der Patientenautonomie hoch.

Zum Thema «Autonomie in der Medizin» organisieren die Nationale Ethikkommission im Bereich der Humanmedizin (NEK) und die Schweizerische Akademie der Medizinischen Wissenschaften (SAMW) eine fünfjährige Symposien-Reihe. Den Auftakt bildete am vergangenen Donnerstag die Tagung zum Spannungsfeld zwischen privater Autonomie und gesellschaftlicher Solidarität.

Sie finden die Tagungsbeiträge unter:
www.samw.ch/de/Ethik/Autonomie-in-der-Medizin.html

Wirksamkeit 30.06.2015

Save the date: «Choosing Wisely Symposium» am 25. September 2015 in Lugano

Es gibt zahlreiche Medikamente, diagnostische Tests und operative Eingriffen, welche trotz ihrer nachgewiesenen Wirkungslosigkeit immer noch in der täglichen Praxis eingesetzt werden und somit eine potentielle Gefahr für PatientInnen darstellen. Die in den USA entstandenen «Choosing Wisely»-Initiative setzt sich dafür ein, dass auf solche Interventionen verzichtet wird und publiziert für jedes Fachgebiet Listen mit «unnötigen Massnahmen»

Das «Choosing Wisely Symposium» vom 25. September 2015 in Lugano möchte allen Gesundheitsfachleuten die grundsätzlichen Prinzipien des «Choosing Wisely»-Konzepts näherbringen und darüber hinaus einen internationalen Austausch über die bisher gemachten Erfahrungen ermöglichen.

Weitere Informationen finden sich unter: http://www.eoc.ch/en/Media-e-comunicazione/Eventi/Choosing-Wisely/English-version.html

Roadmap Ziel 1: Gesundheitsfachleute

Beschrieb
 
Gesundheitsfachleute 27.11.2014

SAMW veröffentlicht eine «Charta» zur Zusammenarbeit der Gesundheitsfachleute

Für eine bedarfs- und bedürfnisorientierte, qualitativ hochstehende Gesundheitsversorgung, in deren Zentrum der Patient steht, braucht es eine fruchtbare und erfolgreiche Zusammenarbeit der Gesundheitsberufe. Unter Leitung von Dr. Werner Bauer hat eine Arbeitsgruppe der SAMW die Charta «Zusammenarbeit der Fachleute im Gesundheitswesen» ausgearbeitet, welche Ausdruck sein soll für den Geist der Zusammenarbeit der Gesundheitsfachleute und eine Basis legt für den anzustrebenden Kulturwandel.

Die Charta richtet sich primär an die in der Gesundheitsversorgung aktiven Fachleute, Berufsverbände und Institutionen; sie soll dazu beitragen, die Behandlung der Patienten zu optimieren, angesichts des zunehmenden Mangels an Gesundheitsfachleuten die Versorgung sicherzustellen und die Arbeit der Gesundheitsfachleute zu unterstützen.

Weitere Informationen sowie die Charta finden Sie unter:
http://www.samw.ch/de/Aktuell/News.html?p=0113

Gesundheitsfachleute 18.09.2014
© Careum Forum

Careum Forum 2014 - Ergebnisse

Motiviert im Gesundheitsberuf – Erfolgsfaktoren für Ausbildung und Berufspraxis
Engagierte und gut qualifizierte Fachleute sind die wichtigste Ressource in der Gesundheitsversorgung. Wissenschaftliche Studien zeigen allerdings, dass nicht genügend Nachwuchs ausgebildet wird und ein Fachkräftemangel droht. Umso wichtiger ist die Frage, was Gesundheitsfachleute im Beruf hält: Welche Bedeutung hat Motivation im Berufsalltag? Was braucht es, damit sich Auszubildende und Berufspersonen im Gesundheitsberuf engagieren?
Weitere Informationen

Gesundheitsfachleute 06.06.2014

GDK noch nicht einig zu PEP

Leider konnte sich die Plenarversammlung der Gesundheitsdirektorenkonferenz noch nicht auf eine Vereinbarung für den Ausgleich der kantonalen Beiträge an die ärztliche Weiterbildung einigen. Das Modell PEP (pragmatisch, einfach, pauschal) liegt dieser Vereinbarung zu Grunde. Der VSAO setzt sich weiterhin für einen fairen Lastenausgleich zwischen den Kantonen und für eine korrekte Abgeltung der ärztlichen Weiterbildung ein.
Informationen zum Modell PEP

Gesundheitsfachleute 07.04.2014

Massnahmen der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGIM)

Die SGIM unterstützt das im Januar 2012 lancierte Manifest Gesundheitspersonalmangel, in welchem eine breite Koalition fordert, dass die Schweiz ihre Verantwortung gegenüber dem globalen Mangel an Gesundheitspersonal wahrnimmt. Dazu muss sie die Ausbildung von Gesundheitsfachleuten in der Schweiz verstärken, qualitativ gute Arbeitsbedingungen im Gesundheitsbereich sicherstellen und sich international stärker für die Gesundheit der Ärmsten einsetzen.
Grundsatzartikel «Manifest Gesundheitspersonalmangel» SGIM-Bulletin 2/2012

Gesundheitsfachleute 04.02.2014

Vernehmlassung zum Gesundheitsberufegesetz GesBG

Gemeinsame Empfehlungen zum Gesundheitsberufegesetz der Fachkonferenz «Gesundheit» der Rektorenkonferenz der Fachhochschulen der Schweiz, des Schweizerischen Verbandes dipl. Ernährungsberater/innen, des ErgotherapeutInnen Verband Schweiz und des Schweizerischen Hebammenverbandes.
Kurzbeurteilung (pdf)
Stellungnahme (pdf) 
Weitere Informationen

 
 

Ziel 2: Versorgungsmodelle

Beschrieb
 
Versorgungsmodelle - Umsetzung 11.11.2014

Symposium «Versorgungsforschung - interdisziplinär und multiprofessionell»: Präsentationen online

Im Rahmen des Förderprogramms «Versorgungsforschung im Gesundheitswesen» der Bangerter-Stiftung und der SAMW fand am 4. November 2014 das dritte Symposium zur Versorgungsforschung statt. Der Vormittag des Symposiums stand unter dem Motto «Die Rolle nicht-ärztlicher Professionen in der Versorgungsforschung». Als Keynote-Rednerin eröffnete Dr. Penny Hollander Feldman, Senior Vice President for Research and Evaluation at the Visiting Nurse Service of New York/USA, das Symposium. Am Nachmittag standen Herausforderungen methodischer Art im Vordergrund.
Anders als in den beiden Vorjahren wurde 2014 die Mehrzahl der Vorträge aus Einreichungen ausgewählt, um die zahlreichen Forschungsaktivitäten in der Schweiz noch deutlicher zu machen und damit den wissenschaftlichen Anspruch der Tagung zu unterstreichen.

Die Präsentationen des Symposiums sind mit wenigen Ausnahmen ab sofort abrufbar unter http://www.samw.ch/de/Forschung/Versorgungsforschung/Symposium-2014.html 

Versorgungsmodelle - Umsetzung 21.10.2014

SAMW äussert sich in einem Positionspapier zum Verhältnis von Medizin und Ökonomie

Das Positionspapier, das von einer interdisziplinär und interprofessionell zusammengesetzten Arbeitsgruppe erstellt wurde, beschreibt die möglichen Auswirkungen der Ökonomisierung der Medizin auf die klinische Praxis in der Schweiz. Das übergeordnete Ziel einer finanzierbaren und qualitativ hochstehenden Gesundheitsversorgung ist gefährdet. Umso wichtiger ist es, sich zu vergewissern, welche Kerngehalte der Medizin nicht aufs Spiel gesetzt werden dürfen.

Das Positionspapier zeigt auf, wie sich die Ärzte und weitere medizinische Fachpersonen in konstruktiver und wirksamer Weise für die Nachhaltigkeit einer qualitativ hochstehenden, patientenzentrierten Gesundheitsversorgung in der Schweiz einsetzen können.

Download des Positionspapiers (pdf)

Versorgungsmodelle - Umsetzung 20.06.2014

Bundesrat passt Ärztetarif TARMED an

Der Bundesrat passt die Tarifstruktur erstmals im Rahmen seiner subsidiären Kompetenz an. Ab 1. Oktober 2014 sinkt die Entschädigung für gewisse technische Leistungen; die Grundversorger, namentlich die Hausärztinnen und Kinderärzte, erhalten gleichzeitig einen Zuschlag pro Konsultation in der Arztpraxis. Damit wird auch ein parlamentarischer Auftrag erfüllt und eine Massnahme des Masterplans medizinische Grundversorgung und Hausarztmedizin umgesetzt. Der Bundesrat hat die entsprechende Verordnung verabschiedet.
Weitere Informationen

Versorgungsmodelle - Umsetzung 20.06.2014

Massnahmen zur Verhinderung von Über- und Unterversorgung

Die Kantone sollen die Möglichkeit erhalten, im ambulanten Bereich eine optimale Gesundheitsversorgung zu erreichen und sowohl eine Überversorgung, als auch eine Unterversorgung in ihrem Gebiet zu verhindern. Dabei müssen die Kantone die betroffenen Kreise in den Entscheidungsprozess einbeziehen und sich an Qualitätskriterien orientieren. Der Bundesrat schlägt vor, das Krankenversicherungs-gesetz entsprechend anzupassen. Der Vorschlag basiert auf Diskussionen mit den wichtigsten Akteuren und geht am 20. Juni 2014 in die Vernehmlassung.
Weitere Informationen

 
 

Roadmap Ziel 3: Strukturen

Beschrieb
 
Strukturen 27.05.2014

Einsparungen im Gesundheitswesen – Lösungsansätze für die Schweiz

Der Schweiz wird attestiert, dass sie eines der besten Gesundheitssysteme der Welt hat. Die demografische Entwicklung und neue medizinische Leistungen werden jedoch zwangsläufig auch einen weiteren Anstieg der Gesundheitsausgaben verursachen. Damit stellt sich die Frage, wie die verfügbaren Mittel noch effizienter eingesetzt werden können, um den Anstieg der Gesundheitsausgaben zu dämpfen. In seinem Bericht "Gesundheit2020" spricht der Bundesrat von einem Effizienzpotenzial im Gesundheitswesen von rund 20%, was einem Betrag von gegen 14 Milliarden Franken jährlich entsprechen würde. Das Institut Infras hat im Auftrag der vips Vereinigung Pharmafirmen in der Schweiz Lösungsansätze untersucht, mit denen allfällige Fehlanreize reduziert und die Effizienz verbessert werden könnte.
Medienmitteilung von vips

Strukturen 16.04.2014

Symposium «From Systems Medicine to Personalized Health» - Präsentationen online

Die SAMW und die Akademien der Wissenschaften Schweiz unterstützen die Bestrebungen, in der Schweiz eine neue Forschungsinitiative zum Thema «Personalized Health» zu etablieren. Damit sollen an der Schnittstelle der «–omics», der Systembiologie und der personalisierten/individualisierten Medizin neue Forschungsprojekte entstehen, welche die wichtigen Fragen dieser Disziplinen aufnehmen und letztlich zu einer Verbesserung des Gesundheitssystems beitragen sollen.
Vor diesem Hintergrund haben die SAMW, die Akademien der Wissenschaften Schweiz, der ETH-Rat sowie die ETH Zürich am 31. März 2014 in Bern das Symposium «From Systems Medicine to Personalized Health» organisiert.
Internationale Experten haben modellhaft inspirierende Projekte aus Ihren jeweiligen Ländern vorgestellt, welche dann von Schweizer Vertretern aus Klinik und Forschung interpretiert wurden.
Auf www.samw.ch/de/pershealth stehen die Folien der meisten Präsentationen zur Verfügung.

 
 

Roadmap Ziel 5: Wirksamkeit

Beschrieb
 
Wirksamkeit - Umsetzung 19.11.2014

Ausschreibung der SGIM-FOUNDATION für 2014/2015 zum Thema «OVERDIAGNOSIS»

Die SGIM-Foundation ist eine Stiftung der Schweizerischen Gesellschaft für Allgemeine Innere Medizin (SGIM) mit der Zielsetzung, Lehr- und Forschungsprojekte auf dem Gebiet der Allgemeinen Inneren Medizin (AIM) zu fördern und zu unterstützen. Für 2014/2015 lanciert sie eine Preisausschreibung zum Thema «OVERDIAGNOSIS». Ziel der diesjährigen Ausschreibung ist es, die Behandlungsqualität allgemeininternistischer Patienten zu verbessern und potentiell schädliche Überdiagnosen zu vermeiden.
Zur Ausschreibung

Wirksamkeit 05.09.2014

Akademien äussern sich kritisch zum Bundesgesetz über ein Zentrum für Qualität in der OKP

Die Akademien unterstützen grundsätzlich die Bestrebungen des Bundes, mit einem Gesetz die Patientensicherheit, die Überprüfung von Nutzen und Zweckmässigkeit neuer und alter Behandlungsmethoden sowie die Entwicklung von Qualitätsregistern zu fördern.

Mit dem zur Vernehmlassung stehenden Gesetzesentwurf können jedoch die vom Bund gesteckten Ziele nur partiell erreicht werden. Die im Art. 4 gelisteten Aufgaben werden schon heute von zahlreichen Stakeholdern durchgeführt. Dass ein Koordinationsbedarf besteht und dass der Bund dazu am besten geeignet ist, ist unbestritten.

Mit der Schaffung einer neuen öffentlich-rechtlichen Anstalt besteht das Risiko von Doppelspurigkeiten und von Mehrkosten, wenn der Einbezug der Stakeholder nicht klar gesetzlich geregelt ist. Ohne diese Regelung leidet auch das Committment der bisherigen Stakeholder, welche sich alle aus dem Gesundheitswesen rekrutieren.

Der vorgesehene Ansatz erscheint als sehr zentralistisch, und er berücksichtigt in keiner Weise die grossen Vorarbeiten und etablierten Organisationen in der Schweiz, die schon in diesen Gebieten aktiv sind.

Download der Stellungnahme

Wirksamkeit 07.04.2014

Massnahmen der Schweizerischen Gesellschaft für Pädiatrie

Bezüglich der Frage, welche medizinischen Interventionen offensichtlich unnötig sind und daher nicht mehr durchgeführt oder vergütet werden sollten, unterstützt die eingesetzte Arbeitsgruppe die Choosing-Wisely-Liste der «American Academy of Pediatrics».

Wirksamkeit 02.04.2014

Bericht "Statine zur Primärprävention kardiovaskulärer Erkrankungen" des Swiss Medical Boards

Das Swiss Medical Board hat neue Empfehlungen zur Anwendung von Statinen als Primärprävention von Herz-Kreislauf-Krankheiten veröffentlicht. In seinem Bericht kommt das Fachgremium zum Schluss, dass vor einer Verschreibung von Statinen das individuelle Risiko für ein kardiovaskuläres Ereignis abzuklären ist und andere Möglichkeiten zur Risikoreduktion auszuschöpfen sind. Falls das Risiko für kardiovaskuläre Erkrankung weniger als 10% beträgt, ist der Einsatz von Statinen nicht angezeigt. Die Trägerschaft hat den Bericht zur Kenntnis genommen und unterbreitet ihn einer Post-Publication Review.
Download Bericht (pdf)

Wirksamkeit - International 13.02.2014

Choosing Wisely - The Politics and Economics of Labeling Low-Value Services

(The New England Journal of Medicine, 370;7, 13.02.2014)
With its Choosing Wisely campaign, the American Board of Internal Medicine (ABIM) Foundation boldly invited professional societies to own their role as “stewards of finite health care resources.”
Read the article

Wirksamkeit 02.02.2014

Bericht "Systematisches Mammographie-Screening" des Swiss Medical Boards

Das Fachgremium des Swiss Medical Board hat untersucht, inwiefern das systematische Mammographie-Screenings die vom Krankenversicherungsgesetz vorgegeben Kriterien der Wirksamkeit, Zweckmässigkeit und Wirtschaftlichkeit (WZW) erfüllt. In seinem Bericht rät es von systematischen Screenings ab; statt dessen empfiehlt es eine gründliche ärztliche Abklärung und eine für die betroffenen Frauen verständliche Aufklärung mit Darstellung der erwünschten und unerwünschten Wirkungen, bevor sich diese für ein Mammographie-Screening entscheiden . Die Trägerschaft hat den Bericht zur Kenntnis genommen; gleichzeitig regt sie eine Fachdiskussion im Rahmen einer Post-Publication Review an.
Download Bericht (pdf)

 
 

Roadmap Ziel 6: Nachhaltigkeit

Beschrieb
 
Nachhaltigkeit 07.04.2014

Konzept «Stärkung der Versorgungsforschung in der Schweiz»

Das Konzept «Stärkung der Versorgungsforschung in der Schweiz» soll zu einem breiteren Verständnis von Versorgungsforschung beitragen, indem es die Rolle und den Anwendungsbereich von Versorgungsforschung präzisiert und Beispiele aufzeigt, wie die Ergebnisse der Versorgungsforschung als evidenzbasierte Grundlagen für gesundheitspolitische Entscheidungen dienen können.

Eine Auslegeordnung der gegenwärtigen Situation
Das Konzept versteht sich zudem als Auslegeordnung, welche die Situation der Versorgungsforschung in der Schweiz analysiert und Kriterien für eine Priorisierung bestimmter Teilgebiete der Versorgungsforschung bzw. fachlicher Schwerpunkte formuliert. Zudem soll das Konzept als Grundlage für die Planung und Förderung der Versorgungsforschung in der Schweiz dienen, indem es u.a. aufzeigt, in welchen Bereichen der Versorgungsforschung aktuell der dringendste Handlungsbedarf besteht.

Zielpublikum
Das Konzept richtet sich vor allem an Entscheidungsträger in Gesundheits-, Forschungs- und Bildungspolitik sowie an Fachpersonen im Bereich Gesundheit. Es hat zudem als Grundlage für die Einreichung eines Vorschlags für ein Nationales Forschungsprogramm (NFP) zum Thema Versorgungsforschung gedient.

Roadmap Ziel 7: Eigenverantwortung

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Roadmap der Akademien der Wissenschaften Schweiz
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